Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Freitag, 22. Mai 2026 um 10:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Calw, Sitzungssaal 100, Schillerstraße 11, 75365 Calw öffentlich versteigert werden:
Verkehrswert: 595.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 595.000,00 €
- Versteigerungstermin
- 22.05.2026, 10:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 1 K 11/24
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 15.02.25
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Zweifamilienhaus
- Wohnfläche
- 216 m²
- Nutzfläche
- 106 m²
- Grundstücksfläche
- 553 m²
- Heizungsart
- Zentralheizung
- Objektzustand
- renovierungsbedürftig
- Baujahr
- 1987
- Verfügbarkeit
- eigengenutzt, bewohnt
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Zweifamilienwohnhaus mit integrierter Garage auf einem 553 m² großen Grundstück.
Besichtigung
Das Objekt wurde ausschließlich von außen besichtigt. Eine Innenbesichtigung war nicht möglich, weshalb die Bewertung auf der Aktenlage und den Bauunterlagen basiert. Feststellungen zu Ausstattung und Zustand im Gebäudeinneren beruhen auf den Plänen aus dem Baugesuch von 1986 sowie augenscheinlicher äußerer Begutachtung.
Gebäude
Das Zweifamilienwohnhaus wurde im Jahr 1987 auf Grundlage eines älteren Bestandes umgebaut und erweitert. Der äußere Erscheinungsbild ist zweigeschossig mit Satteldach und langer Schleppgaube. Das Wohnhaus ist an einer Stirnseite an die Scheune des Nachbarhauses angebaut. Ein Vorbau mit Treppenhaus erschließt die Hauptwohnung.
Das Gebäude umfasst ein Untergeschoss (teils mit Gewölbekeller, Haustechnikraum, Waschküche, weiteren Abstellräumen und integrierter Garage), ein Erdgeschoss und ein ausgebautes Dachgeschoss. Zwei abtrennbare Maisonette-Wohnungen sind laut Bauplänen vorgesehen, beide teilen sich jeweils Erd- und Dachgeschoss. Zum Haus gehört ein Spitzboden, dessen Nutzfläche mangels Unterlagen nicht genau beziffert werden kann.
Das Haus folgt einem nahezu rechteckigen Grundriss, mit teils L-förmiger Gebäudestruktur, und wurde zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung äußerlich als altersentsprechend, jedoch mit erkennbaren Mängeln beschrieben (u. a. Putzschäden, überarbeitungsbedürftige Holzbauteile und Fenster). Ein geplanter Wintergarten und Dachgarten sind nicht realisiert worden.
An der Grundstücksgrenze befindet sich zudem ein weiteres Nebengebäude (Holzschuppen mit massivem Sockelgeschoss), dessen Zustand als abbruchreif und desolat bewertet wurde. Die Stützmauer zum Mühlweg weist Risse auf und muss saniert werden. Der Gartenbereich ist teilweise verwildert, ein kleiner Teich ist vorhanden.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt eigengenutzt und wurde durch den Antraggegner bewohnt.
Ausstattung
Dach: Satteldach mit Schleppgaube, Dachdeckung mit Dachpfannen
Heizung: Ölzentralheizung mit innenliegendem Heizöllager (Baujahr und Zustand nicht geprüft)
Fenster: überwiegend Holzisolierglasfenster (überarbeitungsbedürftig), außenliegende Rollläden aus Hart-PVC
Sanitärausstattung je Wohnung: Bad im DG (Badewanne, Dusche, Doppelwaschbecken, WC, natürlich belichtet und belüftet); Gäste-WC im EG
Lage
Simmozheim, etwa 2.900 Einwohner, Landkreis Calw, Bundesland Baden-Württemberg.
Das Zweifamilienhaus befindet sich am Rand des Dorfkerns in einer überwiegend dörflich geprägten, gut bewerteten Wohnlage in der Uhlandstraße. Die Umgebungsbebauung ist überwiegend von Wohnhäusern geprägt. Das Grundstück liegt an einer Nebenstraße.
Im Ort befindet sich ein Lebensmittelhändler, zwei Kindertagesstätten, eine Grundschule; weiterführende Schulen sind in den Nachbarorten (Weil der Stadt, Calw) vorhanden. Eine Bushaltestelle ist in etwa drei Minuten fußläufig erreichbar, von dort stündliche Busverbindungen zu umliegenden S-Bahn-Anschlüssen.
Das Grundstück ist 553 m² groß, weist eine Hanglage auf (im hinteren Bereich ansteigend Richtung Nordwesten), ist nahezu rechteckig zugeschnitten und entlang der Straßen- bzw. Gartenseite von einer Stützmauer begleitet. Der Bewuchs ist naturnah, jedoch stellenweise verwildert.
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