Zwangsversteigerung Wohnhaus mit Scheune/Stall (ehem. Hofstelle)
Hoppstädter Weg 7, 67746 Merzweiler
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 14.01.2027, 11:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 1 K 34/25
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 14.01.2027, 11:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 1 K 34/25
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Donnerstag, 14. Januar 2027 um 11:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Kusel, Sitzungssaal 29, Trierer Straße 71, 66869 Kusel öffentlich versteigert werden:
Lfd. Nr. 1 : unbebaute Fläche; genutzt als Verkehrsfläche; Verkehrswert: 600,00 €
Lfd. Nr. 2 : Grundstück, bebaut mit einem zweigeschossigen Wohnhaus mit Scheune/Stall (ehemalige Hofstelle); Photovoltaikanlage wird nicht mitversteigert; Verkehrswert: 112.000,00 €
Lfd. Nr. 3: Grundstück, bebaut mit einem zweigeschossigen Wohnhaus mit Scheune/Stall (ehemalige Hofstelle); Photovoltaikanlage wird nicht mitversteigert; Verkehrswert: 17.000,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 14.01.2027, 11:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 1 K 34/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 16.04.26
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Wohnhaus
- Wohnfläche
- 152 m²
- Objektzustand
- renovierungsbedürftig
- Baujahr
- 1960
- Verfügbarkeit
- vermietet, teils leerstehend
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein zweigeschossiges Wohnhaus mit Scheune/Stall (ehemalige Hofstelle) auf den Flurstücken Nr. 50 und Nr. 51/6. Des Weiteren gelangt ein 1/2 Anteil an einer Verkehrsfläche zur Versteigerung.
Besichtigung:
Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag ausschließlich von außen und nur eingeschränkt besichtigt. Das Objekt konnte innen nicht betreten werden; die Bewertung beruht daher ergänzend auf Bauunterlagen, Grundrissen, behördlichen Auskünften und sonstigen vorliegenden Unterlagen.
Gebäude
Das Wohnhaus ist Teil einer ehemaligen Hofstelle und wurde laut Gutachten etwa um 1960 errichtet; eine Bauakte nennt 1961 mit Erweiterung 1973. Es handelt sich um ein zweigeschossiges, freistehend wirkendes Massivgebäude mit Satteldach. Die Außenansicht ist überwiegend verputzt und gestrichen. Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt. Die geschätzte Wohnfläche beträgt rund 152 m². Die Brutto-Grundfläche des Wohnhauses wurde mit ca. 325,70 m² angesetzt.
Die Raumaufteilung wurde aus den vorliegenden Grundrissen abgeleitet; eine Innenbesichtigung war nicht möglich. Der Grundriss wird als zweckmäßig, individuell und für das Baujahr typisch beschrieben. Aussagen zu einzelnen Räumen, Decken, Treppen, Innenwänden und Sanitärräumen konnten nur eingeschränkt getroffen werden. Belichtung und Besonnung wurden als gut bis ausreichend eingeschätzt. Ob das Dachgeschoss ausgebaut oder ausbaufähig ist, blieb ungeklärt.
Konstruktiv handelt es sich um einen Massivbau mit Streifenfundamenten aus Beton und Mauerwerkswänden. Das Wohnhaus befindet sich in einem unbefriedigenden baulichen Zustand. Es besteht ein offensichtlicher Unterhaltungsstau mit Schäden sowie allgemeinem Renovierungsbedarf. Augenscheinlich stehen zumindest Teilbereiche leer; zugleich wurde die Hofstelle telefonisch als an eine Wohngemeinschaft mit drei Mietern vermietet angegeben. Die Wertermittlung berücksichtigt einen pauschalen Abschlag für Unterhaltungsstau, Schäden und das Risiko aus der fehlenden Innenbesichtigung.
weitere Gebäude
Zur Hofstelle gehört eine Scheune bzw. ein Stall, ebenfalls mit einem angenommenen Baujahr um 1960; die Bauakte verweist auch hier auf 1961 mit Erweiterung 1973. Das Gebäude ist überwiegend in Massivbauweise errichtet, mit Fundamenten aus Beton und Bruchstein sowie Mauerwerksaußenwänden. Die Brutto-Grundfläche wurde mit ca. 357,00 m² angesetzt.
Die Scheune ist funktional der ehemaligen Hofstelle zugeordnet und wurde in der Ertragswertermittlung auch für Stellplatz- und Lagernutzung berücksichtigt. Der bauliche Zustand ist zusammen mit dem Wohnhaus als unbefriedigend beurteilt; auch hier bestehen Unterhaltungsstau, Schäden und Renovierungsbedarf.
Nutzung:
Zum Wertermittlungs-Stichtag war die ehemalige Hofstelle nach telefonischer Auskunft vermietet und wurde als Wohngemeinschaft mit drei Mietern genutzt; zugleich wirkte das Objekt augenscheinlich zumindest teilweise leerstehend. Das Flurstück 49 war als unbebaute Verkehrsfläche genutzt.
Sonstiges
Diese Zwangsversteigerung weist folgende Besonderheit auf: Das oben beschriebene Objekt wird gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Objekten versteigert. Dies ist ersichtlich aus den Versteigerungsdaten / Terminsbestimmung (siehe oben). Dabei besteht die Möglichkeit, die Versteigerungsobjekte einzeln oder in einem Gesamtgebot zu ersteigern. Das wird sich jedoch erst beim Versteigerungstermin ergeben und vom Rechtspfleger bekannt gegeben. Nähere Informationen hierzu erfragen Sie bitte bei Gericht, dem Gläubiger oder dem vom Gläubiger beauftragten Vertreter/Makler. Wenn hier kein bzw. nur eines der vorhandenen Gutachten zum Download zur Verfügung gestellt wurde, können alle Gutachten unter dem jeweiligen Aktenzeichen oder beim Amtsgericht eingesehen werden.
Lage
Das Objekt liegt in Merzweiler mit rund 165 Einwohnern im Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz.
Die Mikrolage befindet sich im Ortskern an einer Kreisstraße. In der Straße und im Umfeld überwiegen wohnbauliche Nutzungen. Besondere Beeinträchtigungen wurden nicht festgestellt. Hinter den Grundstücken der Hofstelle verläuft der Jeckenbach; ob hieraus Hochwassergefahren oder Feuchteschäden resultieren, war nicht bekannt. Ein Altlastenverdacht ist behördlich vermerkt.
Schulen und Ärzte befinden sich in einiger Entfernung (ca. 4 km), Geschäfte des täglichen Bedarfs ebenfalls nicht im unmittelbaren Nahbereich (ca. 8,5 km). Eine Bushaltestelle ist fußläufig erreichbar; der nächste Bahnhof befindet sich in Lauterecken.
Das Grundstück der Hofstelle ist eben. Die Gebäude weisen mehrseitige Grenzbebauung auf. Zum Zuschnitt wird auf die Lagepläne verwiesen; die Flurstücke 50 und 51/6 sind nach dem Gutachten technisch und wirtschaftlich miteinander verbunden, möglicherweise auch mit Überbau. Das separate Flurstück 49 ist unbebaut und dient als Verkehrsfläche.
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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.
