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Allgemeines zur Zwangsversteigerung

 

Arbeitslosigkeit, vorübergehende Liquiditätsengpässe, Überschuldung, Krankheit, Scheidungen und Insolvenz sind u. a. wesentliche Gründe für die Zwangsversteigerung von Häusern, Wohnungen, Grundstücken und Gewerbeimmobilien.

Der Zugriff auf den Vermögenswert Immobilie von Gewerbetreibenden und Privatpersonen bleibt oftmals die letzte Möglichkeit des Gläubigers, seine Forderungen im Ganzen oder wenigstens zum Teil zu befriedigen. Wie die Verlagsagentur Argetra, Herausgeberin des bundesweiten Versteigerungskalenders, mitteilte, sank die Zahl der Versteigerungstermine im letzten Jahr bundesweit um insgesamt ca. 2% auf 86.617 Termine. Dabei gab es regional sehr große Unterschiede: So stieg die Zahl der Termine in Hamburg um ca. 18%, wohingegen Berlin mit einem Minus von über 16%, einen deutlichen Rückgang verzeichnen konnte, während Rheinland-Pfalz mit einem Minus von 0,2% oder Bayern mit einem Plus von 1,4% annähernd ihr Vorjahresniveau hielten.

Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in diesem Jahr entwickeln wird. Den allgemeinen Einschätzungen zu Folge und in Anbetracht der konjunkturellen Lage bleiben die Meinungen geteilt. Demografische Entwicklungen, konjunkturelle Einflüsse oder politische Änderungen werden wohl ihren Teil zu den sich verändernden Zahlen beitragen. Sicher ist: Die Zwangsversteigerung von Immobilien als staatlich durchgeführtes Verfahren stellt auch zukünftig einen interessanten Zweitmarkt beim Immobilienkauf dar.

 

Stand: 11.05.2010
 

Einführung in die Zwangsversteigerung

 

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